Was klingt wie ein Kapitel aus einem Karl May Roman, ist in Wahrheit ein Wahlfahrtsort und einer der beeindruckensten Orte in Litauen überhaupt. Der Hügel selbst ist zum Teil aufgeschüttet und befindet sich 10 Kilometer von Šiauliai auf der Straße nach Riga.

Kreuze über Kreuze, ungefähr 55.000 von ihnen stehen in und um den Hügel herum. Die unzähligen kleinen Kreuzanhänger nicht mitgezählt, die man bei den Souvenirhändlern auf dem Parkplatz kaufen kann. Angesichts der Jahreszeit war bei unserem Besuch aber nur ein Händler anwesend.

Hier sieht man ganz gut die kleinen Anhänger die gerne zu Füßen dieser Jesusstatue gelegt werden. Warum man keine Kerzen anzünden darf, kann sich jeder denken.

Noch mehr Kreuzanhänger bekommt aber Maria, na hoffentlich führt das nicht zu einem handfesten Familienstreit…

Oben angekommen. Auch der Papst bestieg 1993 den Hügel, stiftete ein Kreuz und regte den Bau einer Kapelle an. Man enttäuschte Johannes Paul II nicht, aber die Kapelle ist im Laufe der Jahre ziemlich zerfallen.

In hoc signo vinces – In diesem Zeichen wirst du siegen

Hier noch ein Überblick über die riesige Anzahl an kleinen Kreuzen.
Mann, das sieht ja aus! Da sieht man mal wie gläubig die Litauer sind.
Noch 4 Tage…
Gruß
wooooaaaaa heftig!
noch 3 tage..
Waren aber wohlgemerkt das letzte „Heidnische Land“ in Europa. Kreuze stehen ja auch nicht zwangsläufig für Katholizismus. Sondern waren schon immmer ein beliebtes Symbol. Sind aber dennoch sehr gläubig 80% sind Römisch-Katholisch.